Menschen mit Leidenschaft und Engagement

Wir stellen uns vor

Über uns

Hallo! Schön, Sie kennenzulernen. Lernen Sie uns etwas besser kennen. Wer weiß – vielleicht begegnen wir uns bald.

Unsere Geschichte entdecken

Woher wir kommen

Wie alles begann

Professor Karl Heinrich Rengstorf
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Wie es begann

Schon seit meiner (MvDP) ersten Reise ins Heilige Land im Jahr 1982 hat mich Israel interessiert und begeistert. Es war meinem akademischen Lehrer Prof. Dr. Dr. Karl Heinrich Rengstorf DD, seit 1948 ordentlicher Professor für Neues Testament an der Universität Münster, Direktor des Institutum Judaicum Delitzschianum und im Amtsjahr 1952/53 auch Rektor der Westfälischen Wilhelms-Universität, zu verdanken, dass in mir der unbändige Wunsch erwuchs, immer mehr über Israel und das Judentum kennenzulernen.

Das Studium von Mischna-Traktaten und vor allem auch des Johannes-Evangeliums bei Professor Rengstorf waren dafür ein solides Fundament.

Persönliche Erinnerungen an Israel
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Danach

Danach nahm mich die Medizin sehr stark in Anspruch. Das regelmäßige Lesen hebräischer Bibeltexte und anderer jüdischer Literatur sowie zahlreiche Besuche in Israel habe ich aber auch in dieser Phase weiter gepflegt. Bis schließlich mit meiner beruflichen Umorientierung mehr Zeit für meine Leidenschaft und Liebe „Israel“ zur Verfügung stand.

Erinnerung an den 7. Oktober 2023
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Schließlich

Dann kam der 7. Oktober 2023 und der bestialische Überfall auf Israel durch die Hamas und zahlreiche zivile Mitläufer aus dem Gazastreifen. Manche sagen, die Hamas habe sich wie Tiere verhalten. Doch als Landwirt weiß ich, dass sich Tiere so nicht verhalten. Die anfängliche Solidarität mit Israel hat mich gefreut; die schnell ins Gegenteil umgeschlagene Einstellung zu und Berichterstattung über Israel kurz danach haben mich entsetzt.

„Wehe denen, die Böses gut und Gutes böse heißen, die aus Finsternis Licht und aus Licht Finsternis machen.“ Jesaja 5,20

Für mich als Christ war klar, dass ich dem gemäß Jesaja 62,1 nicht wort- und tatenlos zusehen kann und darf. Ende August 2024 erfolgte die Eintragung des Israelforum e.V. in das Vereinsregister.

Unser Statement

Wir stehen zu Israel.

Im November 1947 schuf die UNO-Generalversammlung die Grundlage für den Staat Israel. Am 14. Mai 1948 verlas David Ben-Gurion die Unabhängigkeitserklärung. Im Mai 1949 erfolgte die Aufnahme des souveränen Staates Israel in die Völkergemeinschaft.

Seit fast 2000 Jahren existiert wieder ein Staat Israel. Vital, intelligent, engagiert und selbstbewusst. Als einzige parlamentarische Demokratie im Nahen Osten – mit fairen Wahlen, unabhängigen Gerichten und freien Medien.

Israel muss sich wehren, weil das Land seit dem Gründungstag bedroht und angegriffen wird. Dennoch lassen die Menschen in Israel nicht nach, den Frieden mit ihren Nachbarn zu suchen und zu finden. Darum stehen wir unverbrüchlich an der Seite Israels!

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Deutsche Mitwirkung

„Gottesmörder“, „Hostienschänder“, „Ritualmörder“, „Brunnenvergifter“ und „Pestverursacher“ sind nur einige Stichworte von Judenhass, der auch in Deutschland zu schweren Pogromen führte. Ein Großteil dieses Judenhasses war christlicher Antisemitismus. Die evangelische Kirche setzte sich 2017 im Lutherjahr mit Luthers Judenhass auseinander und distanzierte sich von seinen „Judenschriften“.

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Deutsche Geschichte

Während des Zweiten Weltkriegs ermordeten Nationalsozialisten mehr als sechs Millionen Juden. Ohne die aktive Mitwirkung beziehungsweise das Schweigen von Millionen Deutschen wäre dies nie passiert. Der Holocaust ist Deutschlands schweres Erbe, das es nicht abweisen kann und darf. Die Rheinische Landessynode erkannte 1980 die „Schuld der Christenheit in Deutschland am Holocaust“ an.

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Deutsche Staatsräson

Deutschland trägt aufgrund seiner Geschichte eine besondere Verantwortung gegenüber der jüdischen Gemeinschaft und dem Staat Israel. Bundeskanzlerin a. D. Angela Merkel erklärte im März 2008 vor der Knesset, die Sicherheit Israels sei deutsche Staatsräson. Es ist Aufgabe von uns Deutschen, dieses Versprechen durch Taten und nicht durch Worte allein zu halten.

Ein kleines Team

Menschen mit Haltung

Noch sind wir ein kleines Team. Aber wir arbeiten unermüdlich und unter Einsatz all unserer Kräfte daran, ein großes, starkes Team zu werden. Der Einsatz für Israel lohnt sich und wird belohnt (1. Mose 12,3).

Die Aussage Angela Merkels von 2008, Israels Sicherheit sei deutsche Staatsräson, wurde politischer Konsens. Juristisch bleibt dieses Versprechen jedoch bedeutungslos, solange es nicht im Grundgesetz verankert wird. Wir setzen alles daran, dieses historische Fundament Deutschlands weiterhin mit Taten zu festigen.

Mario von Depka Prondzinski

Leitung

Mario von Depka Prondzinski

Benjamin Sjatschin

Assistent

Benjamin Sjatschin

Fragen und persönliche Begegnung

Haben Sie Fragen?

Wir kommen auf Ihr Anliegen zurück.

Wir versuchen, uns so informationsreich vorzustellen, dass Sie möglichst umfassend erkennen, wer wir sind, was wir wollen und wie wir Sie unterstützen können. Auch unsere Beiträge verfassen wir so detailliert wie möglich und versehen sie mit den erforderlichen Quellenangaben.

Sollten Sie dennoch Fragen haben – auch zu einem Thema über Israel, das wir bislang nicht aufgegriffen haben –, kontaktieren Sie uns gerne. Wir können nicht immer alle Anfragen sofort beantworten, bemühen uns aber stetig um kürzere Antwortzeiten.

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Institut für Theologie und Judentum

Wissen schafft Verbindung.

Das Institut für Theologie und Judentum ist ein Projekt des Bibelseminars Bonn. Es dient der Vermittlung von Kenntnissen über das Judentum, seine Geschichte, Geographie, Kultur und Religion und somit über die jüdischen Wurzeln des Christentums.

Wir stellen Informationsmaterial zur Verfügung, schulen Gemeinden, Nachwuchskräfte und Multiplikatoren zum Thema Judentum und organisieren beziehungsweise fördern Veranstaltungen, Seminare, Kongresse, Austauschprogramme, Forschungsprojekte und Partnerschaften mit christlichen Gemeinden und Einrichtungen der jüdischen Gemeinschaft.

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